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Sauerstoff und Schwefel.
Gewichte, müssen, wie aus dein specifischen Gewichte der.selben hervorgeht, nahe wie r zu 14 seyn» Verpufftman nun schwefelhaltiges Wasserstoffgas mit einer hinrei-chenden Menge Sauerstoffgas über Quecksilber, so findetman, daß das schwefelhaltige Wasserstoffgas ganz inWasser und schweflichte Säure verwandelt wird- Manfindet, daß sich 2 Maaß des brennbaren Gas mit 3Maaß Sauerstoffgas verbinden; nun verbrauchen aber 2Maaß Wasserstoffgas i Maaß Sauersioffgas, der Schwe-fel verbindet sich demnach mit den übrigen 2 Maaß;dieses will sagen, der Atom Schwefel erfordert 2 AtomeSauerstoff zu seinem Verbrennen, und der Atom desWasserstoffes i Atom Sauerstoff, welches dasselbe Ver-hältnis! der Zusammensetzung giebt, das oben für dieschweflichte Saure gefunden wurde.
Das Verhältnis! des Schwefels zum Sauerstoffe indieser Säure ist sehr verschieden angegeben worden, undmcistentheils sehr unrichtig. Nach einer Bestimmung solldie schweflichte Säure aus 65 Schwefel und i 5 Sauer-stoff zusammengesetzt seyn. vr. Thomson giebt imNicholsonschen Journal Bd. VI. Seite 97 das Ver-hältniß so an: 63 Schwefel, 32 Sauerstoff; allein imAnhänge zu der dritten Ausgabe seinem Systems derChemie, verbessert er diese Angabe so, daß er 53 Schwe-fel gegen Sauerstoff setzt- Deformes und Cle-ment setzen 69 Schwefel und 4 ' Sauerstoff.
Den oben gemachten Schlüssen zufolge, wird, wo-fern das Gewicht eines Atomens Schwefels gleich i 4gesetzt wird, das Verhältnis! des Schwefels zum Sauer-stoffe wie 5o Schwefel zu 5o Sauerstoff seyn, oder