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2 (1813)
Entstehung
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Vom Phosphor.

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unter Wasser aufbewahrt werden muß. Er schmilzt beieiner Temperatur, welche der Blutwärme gleich ist. Inverschlossenen Gefäßen kann er bis zu LZc>° erhitzt wer»den, wo er anfäugt zu sieden und überdestillirt- Wirder der Luft ausgefetzt, so verbrennt er langsam; wird eraber bis auf ioo° oder drüber erhitzt, so entzündet ersich, brennt mit großer Lebhaftigkeit und der Entwicke-lung von beträchtlicher Hitze; zugleich ist dieses Verbren-nen mit weißen Dampfen begleitet. Er verbindet sichmit Wasserstoff, Sauerstoff, Schwefel und anderen brenn-baren Körpern, so wie mit mehreren Metallen-

Der Phosphor ist in ausgepreßten und anderen Oe-lcn, im Alkohol, Aethcr u. f. w. auflöslich; diese Auf,lösungen leuchten im Dnnkeln, wenn sie in Berührungmit atmosphärischer Luft oder Sauerstoffgas geschütteltwerden; reibt man einen Theil eines solchen Oeles aufdie Hand, so leuchtet diese.

Das specifische Gewicht des Phosphors ist beinahe1,7: das Gewicht eines seiner kleinsten Theile oder Atome,ist ungefähr neunmal so groß, als daß eines AtomsWasserstoff, wie gezeigt werden soll, wenn von den Zu-sammensetzungen des Phosphors mit Sauerstoff die Redesepn wird.