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2 (1813)
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Eigenschaften des Kohlenstoffes.

tigkeit kann nachmals wieder ausgctrieben werden, wennman die Kohle anhaltend einer Temperatur ausfctzt,welche der Siedhitze des Wassers gleich ist; die andereHälfte erfordert eine höhere Temperatur, und führt danneinen Theil Kohle mit sich fort- Ich nahm 33o GranKohle, welche lange Zeit ^an der feuchten Luft gelegenhatten. Diese wurden einer Temperatur von 212° Fahr,anderthalb Stunden lang ausgcfetzt. In der erstenViertelstunde verloren sie 7 Gran, in der zweiten 6 undzuletzt hatten sie 25 Gran verloren.

Mehrere Naturforscher behaupten, daß Kohle,welche bis zum Rothglühen erhitzt worden, die Eigen-schaft besitze, von den meisten Arten elastischer Flüssig-keiten ein Quantum, welches ihr Volumen mehrere Maleübertreffe, zu absorbiren. Hierunter wäre eine chemischeVereinigung der elastischen Flüssigkeiten mit der Kohlezu verstehen. Die Resultate ihrer Versuche über diestnGegenstand sind aber so schwankend und wiedersprechend,daß man fast die Thatsache einer solchen Absorbtion be-zweifeln muß.

Ich erhitzte iLoc» Gran Kehle bis zum Rothglü-hen, pülverte sie, und schüttete sie in eine FlorentinerFlasche, welche mit einem Hahne versehen war. Audiesen war eine mit kohlensaurem Gas gefüllte Blase be-festigt. Dieser Versuch wurde eine Woche lang fortge-setzt, und von Zeit zu Zeit das Gewicht der Flasche undihres Inhaltes untersucht. Anfänglich wurde eine Ge-wichtszunahme von 6 bis 7 Gran bemerkt, welche vonder Kohlensäure, die sich mit der leichteren atmosphäri-schen Luft in der Flasche vermischte, herrührtc. Die