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2 (1813)
Entstehung
Seite
18
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ig Eigenschaften des Stickgas.

chens Stickstoff im elastischen Zustande, verhält sich zadem eines Theilchens Wasserstoff wie 0,747 zu 1.

2. In dem Stickgas erlöschen, so wie im Wasser«stoffgas, brennende Körper, auch ist es den Thicren,welche dasselbe einathmen, verderblich.

3 . Das Stickgas ist weniger geneigt Verbindungeneinzugehen, als die meisten, wo nicht alle andere Gasar-ten. Nie verbindet es sich mit einer anderen Gasarteinfach von selbst; läßt man aber durch ein Gemenge,welches aus Stickgas und Sauerstoffgas bestehet, anhaltend elektrische Funken hindurchschlagen, so findet einlangsames Verbrennen des Stickstoffs statt, und cs wirdSalpetersäure gebildet. In anderen Fällen erhält manStickstoff in verschiedenen Verhältnissen mit Sauerstoffverbunden, und die Zusammensetzungen lassen sich in ihreBestandtheile Zerfällen, sie lassen sich jedoch nicht so leichtauf synthetischem Wege darstellen.

4. Das Stickgas macht, wie schon früher bemerktwurde, ungefähr ^ der atmosphärischen Luft aus, un-geachtet es den Thieren, welche cs in einem unvermisch«tcn Zustande einathmen, tödlich ist. Das andere Fünf«theil ist Sauerstoffgas, welches bloß mit jenem gemengtund durch dasselbe verbreitet ist. Dieses Gemenge machtden Hauptthcil der Atmosphäre aus, und ist, wie die Er-fahrung lehrt, sowohl zur Unterhaltung des thierischcnLebens als zur Unterhaltung der Flamme geeignet-

6. Durch anhaltendes Elcktrisiren wird das Stick-gas nicht verändert.