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Kleine historische Schriften
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367
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in den Jahren 1780 und 1791.

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daran wie das Gerücht einer beabsichtigten Evasion des Königs.Ich habe vor nicht langer Zeit berichtet, daß ich argwohnte,ein solches Project sei in dem geheimen Conseil des Königsdiscutirt worden, daß dieser aber entschieden dagegen gewesensei. Ich glaube auch nicht, daß neuerdings Rede davon war.Im Gegentheil hat der König den von der Constitution be-zeichneten Weg getreulich einzuhalten geschienen, und ich merkenichts was mich glauben lassen könnte, daß er im gegenwär-tigen Moment einen andern Weg einzuschlagen geneigt seinsollte, so kritisch und unerfreulich dieser Moment immer seinmag. Dennoch hat das Aufsicht-Comitö verbreitet, es habesichere Anzeichen der Absicht des Königs sich zu entfernen.Dasselbe hat von wichtigen Correspondenzen gesprochen ohneindeß Namen zu nennen, und der Maire, durch die angeb-lichen Fluchtprojecte erschreckt, hat sich während der letztenTage blos mit Maßregeln zur Verhinderung derselben be-schäftigt." Es war einer der letzten Berichte Staöl's, der,von seinem Posten abberufen, am 5. Februar Paris verließ.

Acht Tage bevor Fersen's Bericht abging, kurz nach Staöl'sEintreffen in Stockholm, war Gustav III. am 13. März durchdie Meuchlerhand Jakobs von Ankarström tödtlich verwundetworden.

Bis zum letzten Moment hatte er das Unternehmen gegenFrankreich im Sinne behalten. Am 19. October 1791 wardas Bündniß mit Rußland abgeschlossen worden, am 9. Ja-nuar folgenden Jahres hatte der Friede von Jassy der Kaiserinfreie Verfügung über ihre Streitkräfte erlaubt. Der Reichs-tag von Geste sollte dem Könige die Mittel zur Ausführungdes Projects gegen Frankreich sichern.Lange", schrieb ervon dort aus am 6. Februar 1792 an den Marquis vonBouillö,habe ich unter den Jndiscretionen des Coblenzer Con-seils gelitten; aber dies ist das gewohnte Loos von Geheim-nissen, um die zu Viele wissen. Ich bin zu oft in der Lagegewesen, Umwälzungen zu leiten oder sie zu bekämpfen, umnicht zu wissen daß mit ihnen nichts zu machen ist, wennnicht Einer sie dirigirt, und daß man niemanden um Rath