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Kleine historische Schriften
Entstehung
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in den Jahren 1780 und 1791.

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und Philipp II. von Spanien reichen, wurden ihm selbstver-ständlich ohne Schwierigkeit gezeigt, nicht so die großen, zudenen außer den Tagen der alle sieben Jahre wiederkehrendenHeiligthumsfahrten nur gekrönte Häupter zugelassen werden,so daß Gustav, dem Verlangen des Kapitels zu genügen, zumZwecke des Besuches das Jncognito ablegte und momentan alsKönig von Schweden austrat. Es waren in jenem Jahre1780 einige vornehme Fremde in Aachen anwesend, so PrinzChristian von Hessen-Rheinsels-Rothenburg, die MarkgräfinCaroline von Bayreuth geb. Prinzessin von Braunschweig,unter dem Namen einer Gräfin von Hohenzollern, die beidenBrüder Orloff, der Graf von Polignac Bischof von Meaux,Msgr. Bellisomi Nuntius in Cöln und nachmaliger Cardinalu. A. ob irgend einer mit dem Monarchen zusammen-getroffen, ist nicht bekannt, doch sehr wahrscheinlich. Gustav III.war mit der Wirkung der Cur sehr zufrieden.Ich sageIhnen nichts von meiner Gesundheit", schrieb er von Spa, woer am Abende des 22 . Juli angelangt war, an den GrafenOxenstjerna.Es ist absurd zu erzählen, daß man sich demTode nahe geglaubt hat, wenn das Übel überwunden ist. DieWasser von Aachen haben mir sehr wohl gethan."

Es ist hier nicht der Ort, den heitern Aufenthalt desKönigs in Spa zu schildern, die zu Anfang erwähnte kleineSchrift liefert davon ein anziehendes Bild. Die Gesellschaftwar glänzend. Außer den zum Theil schon genannten vor-nehmen Damen, war der Herzog von Chartres, als kllilixxoHalite unseligen Andenkens, anwesend, mit ihm die Herzogevon Fitzjames und Fronsac, der Fürst von Nassau-SiegenOberst des französischen Regiments Roznl ^llonmnä, der PrinzCarl von Hessen-Rheinfels u. m. a. Am 11. August schriebGustav dem Grafen Scheffer:Meine Gesundheit gewinntvon Tag zu Tage. Die Wasser und vor allem die Ruhe, dieich seit dem Tode meines Vaters nicht mehr genossen, kräftigensie und rufen meine natürliche Heiterkeit zurück. Nur meineBrust ist noch nicht ganz so wie sie sein sollte. Der Hustenist nicht völlig geschwunden, und ich gestehe, daß ich den Winter

v. Reumont, Kl. hist. Schriften. 20