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Alessandra Strozzi.
der Umgebung, so in der westlich nach Prato und Pistoja sicherstreckenden Ebene, wie in dem anmutigen Hügelland aufder Südseite, zu Pozzolatico, wo sich, etwa vier Millien vonder Stadt, die großartige einst der Familie der Ricci gehörendeVilla erhebt, deren Inschrift an die Jugendjahre der diesemGeschlecht entsprossenen heiligen Caterina erinnert, welche gleichder von Siena dem Orden des heiligen Dominicus angehörte.Das größere und eines der kleineren Häuser lagen an demnach der Familie benannten Platze, wo mehr als eine Liniederselben ihre Wohnungen hatten, und man auch heutzutageaußer dem großen Palast den nicht vollständig ausgebauten„Palazzo delle tre Porte" sieht, der einer in unseren Tagenerloschenen Linie gehörte. Messer Palla's vormalige Wohnunglag neben jener Matteo's, nahe bei dem Hause, das nach seinemBesitzer, dem letzten der Pfalzgrafen aus dem vielgenanntenGeschlecht der Guidi, der Thurm des Grafen von Poppi hießund in Strozzische Hände überging, nachdem die Republik inihrem letzten Kampfe gegen Filippo Maria Visconti die Un-treue des Eigentümers mit Consiskation seines Ländchens ge-straft hatte. Der Witwe war das größere Haus zu kostspieligund sie vermietete es für sechsunddreißig Goldgulden an einenVerwandten, während sie selbst für fünfzehn das eines andernStrozzi bewohnen ging. Überdies hatte Matteo noch Antheil aneinem Wollentuchgeschäft bei San Martins gehabt. Alles inallem betrug der Kapitalwerth des Vermögens kaum über 4000Goldgulden, von denen 1600 auf Alessandra's Mitgift gerechnetwurden, deren Zins hauptsächlich zur Führung des Hausstandesdiente. Denn der Rest wurde fast ganz von den laufenden Ge-meindesteuern, den ordentlichen wie den außerordentlichen, undderen Rückständen verschlungen. Man wundert sich nicht, in denBriefen der Witwe sieten Klagen über die fast unerschwing-lichen Lasten zu begegnen, wenn man weiß, wie die herrschendePartei, auch nachdem das im Jahre 1427 eingeführte Katasterder alten Willkür der Besteuerung scheinbar ein Ende gemachthatte, mit den Abgaben die Familien bedrängte, denen sie nichtwohlwollte, selbst wenn sie dieselben nicht, wie nur zu oft