Fünf und dreißigster Brief. 8 ä
dem Anfänge unsers bürgerlichen Jahres zusam-men, und die Zeit der größten Entfernung derSonne von uns ist genau ein halbes Jahr oder182Z- Tage später; aber von Jahre zu Jahrerückt die Lage der Linie, in welcher die Sonnesich bei der Erdnahe und Erdferne befindet, einwenig fort, so daß die Sonne ihre Erdnahe nacheiner Reihe von Jahren erst im Februar erreichen, wird. Diese Aenderung ist freilich so unbedeu-tend , daß weder Sie noch ich, wenn wir nichtetwa das tausendjährige Alter der frommen Erz-väter vor der Sündfluth erreichen, eben einengroßen Unterschied hierin erleben werden, den-noch aber wird diese Aenderung im Laufe derJahrhunderte bedeutend, und man kann berech-nen, daß ums Jahr 6520 unsrer Zeitrechnungdie Sonne grade zu Anfänge des Frühlings amnächsten bei der Erde sein wird. Dann alsowird der Herbst länger, und der Frühling kürzerdauern als jetzt. — Aber da der Unterschiednur etwa 3 Tage ausmacht, und über das dieWitterung sich lange nicht so bestimmt nach demStande der Sonne richtet, daß wir den Anfangund die Dauer des Frühlings so präcisc empfin-den könnten, so begreife ich nicht, wie Viot