Druckschrift 
2 (1811)
Entstehung
Seite
76
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einer feinen Schraube, bis er genau den hin»lern Rand des Mondes berührt, oder mattverschiebt Fernrohr und Faden so lange, bisbeide Fäden grade den Mond zwischen sichfassen. Ist dieses geschehen, so dreht mandie Schraube so lange, bis der beweglicheFaden mit dem festen dicht zusammenfällt,zählt, wie oft man hierzu die Schraubedrehen mußte, und findet daraus den Durch-messer des Mondes, weil man durch dieEinrichtung des Instrumentes, oder noch besserdurch andre vorher angestellte Beobachtungenschon weiß, wieviel Secunden ein Abstand derFäden, der io oder mehr Umgänge der Schrau-ben erfordert, ausmacht. Man nennt dieseEinrichtung ein Micrometer, d. i. ein Maaßfür kleine Gegenstände. Man hat mehrereähnliche Hülfsmittel, aber an diesen werdenSie zur Vorstellung von dieser Art Beobach-tungen genug haben.