Sieben und zwanzigster Brief.
am 16. Jan.
Sobald man in der Beobachtung des Himmelsso weit gekommen ist, daß man eine Reihe vonErscheinungen kennt, daß man durch ihre perio-bische Wiederkehr versichert ist, man habe dieErscheinungen richtig aufgefaßt, so ist die Fragenatürlich, wie diese Erscheinungen entstehen?— Da wir bei unserm Urtheile über die Bewe-gung so entfernter Gegenstände, wie die Sternesind, sehr viele» Täuschungen ausgesetzt bleiben,da es uns nicht vergönnt ist, diese Bewegungvon andern Standpuncten aus zu betrachten:so bleibt uns nichts anders übrig, als zuerstVermuthungen über die wahre Bewegung derHimmelskörper aufzustellen, und dann durchVergleichung dieser Vermuthungen mit allenErscheinungen auszumachen, ob die Hypotheserichtig sei. Es scheint zwar, als ob diese