Sechs und zwanzigster Brief. 277
vollständig von der natürlichen Beschaffenheitdieser Himmelskörper zu unterhalten denke.
Ich schließe übrigens mit dem heutigenBriefe den ersten Haupttheil meiner astrono-mischen Unterhaltungen. Es war meine Ab-sicht, Ihnen hier das Wichtigste von dem zuerläutern, was man aus der Beobachtung derHimmelskörper ableiten konnte, ehe man diewahre Bewegung der Erde und der übrigenKörper kannte. Sie haben gesehen, daß die-ses nicht ganz unbedeutend ist, daß jene Be-obachtungen uns zur genauen Kenntniß derFigur der Erde, zur Kenntniß der kugelförmi-gen Gestalt des Mondes, seiner Entfernung vonuns, ja selbst zu einiger Kenntniß der Entfer-nung der Sonne von uns, und zu Bestimmungihrer Größe leiten. Wir wollen jetzt die wich-tigen Fragen, warum die Sterne sich täglichum uns zu bewegen scheinen, warum die Sonnejährlich ihren Kreis unter den Sternen durch-läuft, u. s. w. zu beantworten suchen, und icherbitte mir daher zu diesen Untersuchungen Ihrefernere Aufmerksamkeit.
Astronom. I.
IZ