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Vier und zwanzigster Brief.
am ro. Dkc.
Uns dem, was ich Ihnen bisher mitgethcilthabe, ließe sich zwar die Lage eines Ortes inVergleichung gegen Aequator und Pole derErde bestimmen; aber es ist doch interessant,auch die Höhe eines Ortes zu kennen oder zuwissen, wie hoch er über der Oberfläche derKugel, von welcher die Oberfläche der zusam-menhängenden Meere ein Stück ist, erhabenist. Die Methode, deren man sich zu dieserBestimmung der Höhe bedient, ist zwar nichtastronomisch, sondern gehört der Physik an;aber ich glaube um so eher, sie hier einschie-bcn zu dürfen, da ich Ihnen doch Einigesüber die Atmosphäre, womit die Erde umge-ben ist, zu sagen habe.
Sie wissen ohne mein Erinnern, daß dieErde mit einer dünnen, sehr durchsichtigen Flüs-sigkeit, die wir Luft nennen, umgeben ist, daßdiese sich uns bei ihrer Bewegung als Windfühlbar macht, daß in ihr die Wolken schwim-men, und in ihr Regen und Schnee sich bildet.So dünne und kaum bemerkbar diese Materie