Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
166
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i66 Ein und zwanzigster Brief.

obachtungen bloß im Meridiane einzuschränken,die bei veränderlichem Wetter leicht fehlschlagcnkönnten, sondern jede zwei oder drei, auchaußer dem Meridiane gemessene, Sonnenhöhenkönnen ihm zu Bestimmung der Breite dienen,wenn er sich nur die Zeit nach einer gutenUhr bemerkt, die zwischen den Beobachtungenverflossen ist. Die Benutzung solcher Beob-achtungen erfordert freilich eine umständlichereRechnung; indeß werden Sie doch so viel imAllgemeinen leicht übersehen, daß die Sonne,wenn sie z. B. im Aequator steht, in derZeit von 8 bis io Uhr Morgens ihre Höhein Cadip mehr ändert, als z. B. in Archangel,wo sie von 6 bis 12 Uhr in allem nur 27 Gradesteigt, statt daß sie in Cadip etwa die doppelteHöhe erreicht; und hieraus erhellet dann dieMöglichkeit, aus solchen Beobachtungen die Ge-gend zu bestimmen, wo man sich befindet.

Ueber die Instrumente, deren man sich beiden Beobachtungen bedient, werden Sie wohlkeine weitere Nachrichten erwarten, obgleich siesich etwas von den feststehenden unterscheiden,die ich Ihnen schon einmal beschrieben habe.Dagegen sollte ich wohl etwas über die kleinen