Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
163
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Ein und zwanzigster Brief. 16Z

stimmt reden zu können, den Pariser Meridian,oder genauer den durch die kaiserliche Sternwartein Paris gehenden Meridian als den ersten an-nehmen. Haben wir dieses festgesetzt, so heißtgeographische Lange des Ortes lVl: der VogenD.N des Acquators, welcher zwischen dem Pa-riser und dem durch diesen Ort gehenden Meri-diane liegt, und geographische Breite des Ortes:der auf dem Meridiane selbst genommene Bogenzwischen demselben Orte und dem Aequa-tor. Wir beziehen hierdurch alle Orte auf denAequator und auf den Punct, wo der PariserMeridian ihn schneidet, und geben durch dieBreite an, wieviel Grabe er senkrecht vomAequator entfernt ist, durch, die Lange aber be-stimmen wir ebenfalls in Graden den Punct desAequatocs, neben welchem der Ort liegt. DieseBestimmung ist also in Beziehung auf den Erd-aquator grade eben das, was die Bestimmungder Lage eines Sternes durch seine astronomischeLange und Breite in Beziehung auf die Eklip-tik war.

Wie wir die Breite eines Ortes bestimmen,das habe ich Ihnen schon ehemals gelegentlichgesagt, denn die Breite ist mit der Höhe des