Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
155
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Zwanzigster Brief. 13,1

Für uns ist die Vergleichung dieser Mon-venjahre mit dem eigentlichen Sonnenjahre da-durch noch merkwürdig, daß sie uns zur Be-stimmung der Tage, an denen der Neumond,Vollmond u. s. w. cintritt, dienen kann, unddaß auf ihr die Berechnung, wann wir Osternhaben, beruht. Das Osterfest soll nämlich nacheiner sehr alten Anordnung, der wir noch im-mer Folge leisten, am Sonntage, der demersten Vollmonde nach Frühlings-Anfang oderder Frühlings-Nachtgleiche unmittelbar folgt,gefeiert werden. Da nun der Frühlings-An-fang zwar immer auf den 2l. März fällt,aber der Vollmond alle Jahre auf einen an-dern Tag, so ist das Osterfest nicht immer zueinerlei Zeit, sondern kann einmal am 22. März/und ein andres Mal am 25. April fallen.Weil die Zeit von 12 Mondwechseln um n Tagekürzer ist als unser Jahr, so folgt, daß derVollmond iKoK auf den 12. März fallt,wenn er 1307 auf den 23. März fiel;,, indiesem letztem- Jahve ist der Vollmond am23t Marz schon im Frühlings, und das Oster-fest wird also am ersten Sonntage nach dem23. März gefeiert; hingegen ist 1308 der