Siebzehnter Brief. rzy
uom, zumal wenn er mit allen Instrumentenreichlich ausgerüstet ist, hat tausend Mittel, sichvon der Uebereinstimmung seiner Uhr mit demHimmel zu-versichern; aber wenige dieser Mit-tel sind für den Nichtastronomen brauchbar.Glücklicher Weise kömmt es uns Laien hierbeieben nicht auf einige Secunden an, deren Be-stimmung uns auch in der That in Verlegenheitsetzen würde, und wir sind gewöhnlich zufrieden,wenn wir nicht viel über eine Minute fehlenkönnen, auch nehmen wir wohl gar einen Jrr-thum von 2 oder 3 Minuten für unbedeutendan. Zu einer solchen Zeitbestimmung sind dieMittel in Jedermanns Händen. Die Landleutepflegen sich gewöhnlich nach dem Aufgange undUntergange der Sonne zu richten, wofür ihrCalcnder ihnen die Zeitangabe liefert; und ob-gleich dabei Ungewißheiten, die in dem verän-'verliehen Zustande der Luft ihren Grund haben,Vorkommen, so beunruhigt den gemeinen Beob-achter dieses doch nicht, weil 5 Minuten fürseine Zwecke etwas durchaus Unbedeutendes sind.Für den Städter, der die auf- und unrergerhcnde Sonne selten zu sehen bekömmt, ist esmeistens bequemer, wenn er ein irgend freies,