Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
80
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82 Eilst er Brief.

Pole, während der andern Hälfte entfernt ersich von demselben, und deswegen sehen wirihn so ungleiche Bogen, bald hoch, bald niedrigam Himmel durchlaufen. Dieses führt unSzu dem Schlüsse, daß-der Mond, obgleich erjeden Abend uns eben die Erscheinungen desAuf- und Unterganges darbictct, wie alle andreSterne, doch, während dieser täglichen Erschei-nungen, zugleich in einem schiefen Kreise,welcher halb nördlich und halb südlich vomAcguator liegt, von Westen nach Osten umden Himmel herumgche, und diesen schiefenKreis, den wir uns allenfalls an die Him-melskugcl gezeichnet denken könnten, jede 4 Wo-chen fast ganz doch nicht völlig aufeinerlei Weise durchläuft. Auf der künstlichenHimmelskugel finden Sie einen Kreis mit demNamen der Ecliptik bezeichnet, der halb nörd-lich und halb südlich vom Aequator liegt; dieserist zwar nicht genau übereinstimmend mit demWege des Mondes, aber der Mond hält sichdoch sehr nahe an diesen Kreis, von dem ersich immer zu einer Zeit etwas südlich, zurandern etwas nördlich entfernt; vorläufig also,ehe die kleinen Verschiedenheiten in den nach

einan-