Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
78
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Erlfter Brief.

die von einander abgesondert im Welträumeschweben, und baß die vom ersten Anscheine her«genommene Vorstellung von einer uns umgeben-den hohlen Kugel, nicht mit der Wirklichkeitübercinstimmc. Freilich läßt sich dann die

Frage, warum sie denn alle mit so großerUebereinstimmung täglich einen Umlauf um unszu vollenden scheinen, weniger leicht beant-worten, als wenn wir annähmen, alle Ster-ne hingen durch eine feste Verbindung untereinander zusammen; aber wir werden baldsehen, daß dieser Zweifel sich leicht heben läßt,wenn wir annchmen, daß cs die Erde ist, welchesich dreht und nicht die Himmelskugel. Dochfür jetzt kehre ich zum Monde zurück.

Wenn man den Mond längere Zeit, nämlichwährend mehrerer Umläufe um die Erde oderdurch den Umkreis des Himmels beobachtet, sofindet mau, daß er nicht bald hier, bald da, inallen möglichen Gegenden des Himmels steht,sonder» daß er bei jedem Umlaufe ziemlich genaueinerlei Weg nimmt, oder das eine Mal in derNähe eben der Sterne vorbei geht, wie dasandre Mal. Ueber diesen Weg des Mondesmüssen wir suchen, etwas Näheres zu bestimmen.