74 Zehnter Brief.
zweiten, und 32 Minuten, bis man einen drit-ten Stern in der Mitte des Fernrohres sieht,so weiß man, weil die Zwischenzeit für denersten und dritten dreimal so groß als für denersten und zweiten ist, daß jene um einen drei-mal so großen Vogen von einander entfernt ste-hen als diese; und so kann man also, wennauf der künstlichen Himmclskugcl der Aeguacorgezogen ist, nach und nach die Sterne in ihrenvcrhältnißmaßigen Eiftfernungen darauf zeichnen.Will man eben dieses für andre Sterne thun, diez. V. nur 72 Grade vom Pole abstehen, sogiebt man dem Fernrohre die 70 Grade vomPole entfernte Stellung, bemerkt sich die Zeit,da ein schon bekannter Stern deS Aequarorsim Meridiane stand, und zeichnet sich wiederdie Zeiten auf, da Sterne jenes, nur 70 Gradevom Pole entfernten, Parallelkreises sich imFernrohre zeigen. Nach der Uhr weiß manjetzt, welcher Punct des Aequators im Meri-diane ist, wenn man jeden dieser Sterne darinbemerkt, und es ist also nun wieder leicht,diesen Sternen ihre rechte Stelle auf der Him-melskugel anzuweisen. Dieses sind einige derersten Beobachtungen, wozu man jene Jnstru-