muth, daß vor drei Jahren die jüdischen Haus,Väter mit Fingern auf uns zeigten, uns öffentlichzur Rede stellten, und (in dem Sendschreeben anden Ober-Konsistorialrath Teller S. s 4 u. 55.)trotzig also fragten:
„bei welchem Volke werden die Tugenden„der Menschheit häufiger angetroffen, als bei„uns? Welches Volk übt die wahre Milde„thätigkeit in einem höhern Grade, als wir?„Wo ist väterliche und kindliche Liebe, wo„Heiligkeit der Ehen tiefer gegründet, al s bei„uns? Wo sind die Aufopferungen zum„Besten Anderer zahlreicher und größer, als„bet uns? Wo ist das gesittetere Volk, bet dem„die groben Verbrechen, Mord, Raub, Tod-Schlag und Landeeverrälherei seltener als bei„uns anzutreffen wären? Wo sind die um„natürlichen Laster, die verdorbenen Sitten„weniger häufig, als bei uns? Gebt Red'„und Antwort aus der Geschichte und Er-fahrung."
Sollte man die Juden nicht recht demüthigum Vergebung bitten, daß man sie bisher nichtals Muster aller Ordinal, und Kardinal-Tugen-