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sind. Der Deutsche repräsentlrt den Flei,ß,der Spanier den Stolz, der Franzose dieHöflichkeit. Ich sage, daß sich dagegen man-ches einwenden läßt, aber wer sagt, daß derJude die Humanität repräsen-ti t? Was Humanität sey, habe ich bis ihtnichtreckt mit Gewißheit erfahren können, und esscheint mir, als ob es der Inbegriff alles dessenwäre, worauf die Strenge der Gelehrsamkeit,der Wissenschaft, und der Kunst Verzicht leistet.Das ist an sich Nichts Schlechtes Die Huma-nität ist gewiß eine sehr liebenswürdige, blauäugigejunge Griechin, die mit dem feinsten edelsten An-stande, geschmackvoll gekleidet, durch die Grazie ih,res Benehmens, jeden verständigen Mann für sicheinnimmt. Darf sich aber ein putenschnäblicher,schwarzköpfiger, schmutziger, kurzer, dicker Judewohl unterstehen, sie ins KAnzert zu führen, oderihr im abscheulichsten Dialekte vermischte Abhand-lungen vorznlesen, die er über Gegenstände ge-schrieben hat, von denen er schlechterdings nichtsversteht? Wird nicht die Schönheit des jungenMädchens durch einen Klex verunglimpft wer-den, wenn man sie am Arme eines Juden lust,wandeln sieht? Werden es nicht ihre aufrichtigenFreunde herzlich bedauern, daß sie sich von einem