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werde ich ihnen zahlen, was ihnen im ersten Ur,tel, wider das ich der Appellation im Vorausentsage, der Richter zuerkennt. Hat noch einJude etwas an mich zu fordern, der hole seinGeld ab»
Ich werde beschuldigt, eine ganze Nation be,schimpft zu haben? Womit? Habe ich Lügen ge-schrieben, so kann man sie beweisen; habe ich dieWahrheit geredet, was lästert man mich?
Ueber meine Gesinnungen richtet Gott allein.Kein Sterblicher darf mich deshalb zur Rede fiel,len. Was meiner Ueberzeugung gemäßist, was meinen Einsichten nach Wahr-heit ist, wovon ich glaube, daß es nö»thig und nützlich ist, das darf ich, wennes die Censur bewilliget, drucken lassen. War,um ich wider die Juden schreibe? Gewiß- ausandern Absichten, als KoSmann für sie schreibt.„Worin meine Absichten bestehen?" Warumwollt ihr das wissen, und was habt ihr fürRecht, darnach zu fragen? Ich bin in meinemLeben oft verkannt, oft geschändet, oft ver,läumdet, oft betrogen worden. Ich hassedie Juden; laßt mir den Haß; ich beleidige nie,mand, ich verfolge keinen.