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Geschichte der preußischen Monarchie : mit 5 genealog. Tab
Entstehung
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Den i64o bis i8>8.

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kung des Cistcrcicnserklosters Neuzelle^) in das aus Znl-lichau und Luckan dorthin versetzte Schullehrersem i-iiarium (4. Jan. 1818) gesorgt. Gleichzeitig wurden,nach dem Vorgänge der schon seit mehrern Jahren bestandenenTurnanstalt zu Berlin, für die körperliche Bildung,Gewandtheit und Fertigkeit der männlichen Jugend, öffentlicheTurnanstalcen in mehrern Städten der Monarchie er-richtet.

In Hinsicht der protestantischen Kirche innerhalb derMonarchie ernannte das P ublicandum vom 17. Scpt.1814*) **) eine Commifston aus Prediger» für die zeitgemäßeVeredlung der äußern Formen des öffentlichen Kultus. Nochfolgenreicher aber war für die neue Gestaltung und Fortbil-dung der kirchlichen Gcsellschaftsvcrfassung die Verordnungvom i Z. März 1817 ***). Durch dieselbe ward in jedemKirchspiele ein Presbyterium (Kirchencollegium) ausdem Prediger, dem Kirchcnpatrone der Patronatskirchen,und einigen Gemeindegliedcrn zur Wahrnehmung des Wohlsund der Gerechtsame der Gemeinde, und in jedem Supcrin-tendcntursprcngel von der Geistlichkeit derselben, unter demVorsitze des Cphorus, eine Kreissynode gebildet, mitder Bestimmung „der Beförderung fortschreitender Ausbil-dung der Geistlichkeit und eines würdige» Betragens dcrfcl-bcn; mit Einschluß der Handhabung der Difciplin über Predi-ger und Candidaten des Predigtamtes; der Berathung derinnern Angelegenheiten der Kirche zur Erhaltung der Einig-keit in der Lehre und Liturgie, und der Aufsicht auf die Aus-bildung der Candidaten und der Volksschulen". An dieseKrcissynoden schließen sich die Provinzialsynodcn an,auf welchen sich die sammtlichcn Superintendenten der Pro-vinz unter dem Vorsitze des Eeneralsupcrintendcntcn jährlich

*) Die Aufhebung des Klosters Neuzclle und die künftige 'Verwen-dung der Stiftscinkünfte, s. Bcrl. Zeit. lHaude und Spen.) 1917,Nr. 24. und Allg. Zeit. 1817, Nr. üz.

**) Berl. Zeitung, i 8 » 4 , Nr. 114.

***) Verl. Zeit, lHaude und Spen.) iZi?, Nr-Zs.