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Geschichte der preußischen Monarchie : mit 5 genealog. Tab
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Geschichte der preußischen Monarchie.

(1421) Friedrich mit dem Herzoge Albreebt von Sachsen-Wittenberg, mit dem Erzbischoffe Günther von Magdeburg ")und mit den Städten Hamburg und Lübeck zusammen. Fried-rich schlug die Pommern und Polen, eroberte Angcrmündeund Prcnzlow, unterwarf sich die Uckermark, undbehielt sie im Frieden zu Perleberg, wo er an Pommern, fürdessen Ansprüche, 5000 Schock böhmischer Groschen zu zah-len versprach.

Durch den unbeerbten Tod seines altern Bruders Jo-hann (1420) gelangte Friedrich zu dem Ge samm tbesitz eder (seit 1398 gethciltcn) fränkischen Lander, worauf er(1427) die Burg zu Nürnberg (doch ohne die burggrafiichenRechte), einige seiner Gefalle in der Scadt, zwei Wal-dungen und einige Dörfer an die Reichsstadt Nürnberg ver-kaufte* **) "); allein die schon vorher mit dem Herzoge Ludwigvon Bayern begonnene Fehde***) dauerte mir großer Erbit-terung fort, und eben so wenig konnte er gegen die Hussitenbewirken. Denn vergeblich blieb Friedriche (ig2i) Zug vonFranken aus gegen sie nach Böhmen für Sigismunds Inter-esse, weil er des Ziskabergcs sich nicht bemächtigen konnte;auch war Sigismund damals gegen ihn aufgebracht, weilFriedrich die Vermahlung seines zweiten Sohnes, Friedrich,mit Hedwig, der Tochter des Königs Uladislav Jagello vonPolen und Litthauen, cingcleitct hatte, und Jagello damalsauf Seiten der Hussiten stand, um seinem Brudcrssohne, demPrinzen Sigismund, die böhmische Krone zu verschaffen.

*) Das Bündniß mit Sachsen und Magdeburg beim Lsrclesn,L 06 . cüpl. llrancl. 1 . 8 , I>, 4i6 sgg.

**) Müllers Neichstagstheattum unter Maximil. i , LH. 2, S.

ZY8. und Llistpl,. Herm. Lclieveüer, theatrum lüstnric. prse-leiisionuiri etc. 1. 2, P. 54 sq. (eil. Olatc), — I-ixs. 1727. toi.)— Aus diesem Verkaufe gingen Streitigkeiten hervor, die bis1796 dauerte».

Friedrich war vermählt mit Elisabeth (der schönen Else) vonBayern-Landshut, und unterstützte seinen Schwager, den HerzogHeinrich von Landohut gegen dessen Wetter, de» Herzog Ludwigvon Bayern-Ingolstadt, im Kampfe wegen der aus der bayri-schen Ländertheilung entsprungenen Irrungen.