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Geschichte der preußischen Monarchie.
mehr nur im Still, n auf den Charakter und die fortschreitendeBildung der Nation, als daß sie, sogleich in dem Zeitalterihrer Einführung, von wichtigen politischen Folgen für denbrandenburgifchcn Churstaat geworden wäre, wie sic dies fürSachsen, Pfalz und Hessen ward.
Am tiefsten stand, seit das Haus Hohenzollern über dieMarken regierte, der politische Einfluß Brandenburgs amEnde dieses Zeitraums, unter dem Churfürsten 'GeorgWilhelm, der weder den Geist seines Zeitalters, wo derdreißigjährige Krieg mit seinen zerstörenden Stürmen inTeutfchland aufwogte, verstand, noch diesem Geiste gewach.sen war. Von Freunden und Feinden durchzogen und geplün-dert, seufzte sein Land nach einem Retter, und er ward ihmin dem großen Sohne Georg Wilhelms, in FriedrichWilhelm, mit welchem ein neuer Geist in die inncrn Ver-hältnisse des brandcnburgisch-preußischen Staates, und ebenso nach außen in seine politische Stellung zu Teutfchlandund Europa kam. Was vor ihm Moritz und August fürSachsen, Philipp der Großmürhige für Hessen, Maximilianfür Bayern gewesen waren; das ward er — und noch um-schließender und folgenreicher — für sein erschöpftes Bran-denburg. Das Volk lernte unter ihm in seiner politischen Be-stimmung und in seiner geistigen Kraft sich verstehen; der Chur-fürst selbst aber verstand den Geist seines Volkes und seinerZeit, und durch beides glänzt er in der Reihe der ge-feiertsten Regenten des siebenzchnten Jahrhunderts.
26.
Friedrich i.
(1415 — 1440).
Friedrich 1, ums Jahr 1572 gcbohren, stand, durchseine ausgezeichneten geistigen Fähigkeiten, durch seine Bil-dung, welche er dem Studium der lateinischen, französischenund italienischen Sprache, der Dichter (besonders des Pc-rarca), der Rechtswissenschaft und der Geschichte verdankte,