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Geschichte der preußischen Monarchie : mit 5 genealog. Tab
Entstehung
Seite
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Von 1Ü20 bis i 4 i 5 .

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gerathner, nach der feierlichen Belehnung des jungenChurfürsicn zu Nürnberg*) (1324), seinen Ansprüchen zuenrsagen, und mit dem Kaiser sich auszusöhnen, der zugleichseinem Sohne die Anwartschaft auf Anhalt**) erthcilte. Un-ter dänischer Vermittelung gab Heinrich von Mecklenburg,gegen eine ansehnliche Geldsumme, die Pricgnitz und anderebesetzte Oerter zurück, so wie selbst Friedrich von Oestreich,bei der Aussöhnung mit Ludwig, die Uebertragung Branden-burgs an das Haus Wittelsbach anerkannte ***).

26.

Fortsetzung.

Nichts desto weniger ward dadurch für Ludwig vonWittelsbach der ruhige Besitz Brandenburgs gesichert. Der

eraiit. Hl,i cum Z.ixono, sin ourn läullovioo consentientsz, mul-titucliiiam giiogne in Portes (lstraxevant, et III mutuurn sau^'uinoiitß!o6H ocuichanlar. Lastoruiu 8sxo iutricatum so villens lon^v etlillllolli bell», oum Oaesars in gratiam rsrliir, cossitgusxrovineio." Nur noch im Jahre IZ2Z war, bei diesen InnernUnruhen, an welchen die brandenburgischen Städte lebbaiteu Ln-theil nahmen, in Berlin ein gewaltsamer Auftritt vocgcfallen.Der Propst Nikolaus von Bernau galt als ein Anhängerund Kundschafter des Herzogs Rudolph von Sachsen, welchem derMagistrat der Städte Berlin und Cölln gehuldigt hatte, oh ergleich von der großen Mehrheit der Bürger gehaßt ward. Beieinem Jahrmärkte zu Berlin erschien (iZ2Z) der Propst von Ber-nau deiselbst; der aiilreizle Pöbel be.viächtigte sich seiner, undverbrannte ibn aus dem Markte. Notbwendig hatte dieser Aus-bruch der Wuth eines zügellosen Pöbels für Berlin und Cölln dienachtheiligsten Folgen Der Bischofs Ludwig von Brandenburgsprach die Crcommunication über beide Städte aus, und nahm sienicht eher zurück >'iZZ 5 ), als bis Sch beide Städte vor ihm gede-mütdigi und 750 Mark Silber (Qerclcen, Loll. <IipI. 1 °. 3 , p. g6.)bezahlt dat.en. Doch erfolgte die väpst.lche Zurücknahme des Ban-nes erst im Jabre 1Z45 aus Avianoa

*) I. ulloivig rolig. lVIss. 1 *. 2. z>. 270. (am Johannistage 1Z24).Mit der Mark Brandenburg ward damals die Niederlauittzverbunden; auch umschloß dieBclehnungsurkunde dieHerzogtdümecStettin und Demmin, die Herrschaft Stargard, die GrafschaftWernigerode und alle Herrschaften, welche Brandenburg bis dahinvom teutschcn Reiche zum Lehen getragen hatte.

**) l.u<ls>vig, rolig. IVlss. 2, p. 242 .

***) clitNoiit, corps lliplomatigus 1. I. ?.2. P.80, u, OsrvolsttstekenL. ftuüorioi IV, contrs Lporzum, x. Lg.

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