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Vorrede.
Grundbedingungen des politischen Lebens, entweder nachihrem Fortschrciten und nach ihrer freien Entwickelung, odernach ihren Rückschritten und nach den inner« und äußern Hin-dernissen ihrer Fortbildung, treu und ftcimüthig schildere; sobaß der pragmatische Zusammenhang in den dargcstclltenBegebenheiten durchgehcnds nur aus der Wechsel wir-kung des innern und des äußern Lebens desVolkes undReichcs gegen einander abgeleitet, und— vermittelst der Darstellung lebensvoll und kräftig versinn-licht — dem Leser unter den bestimmten Umrissen einescharaktervollen Bildes vor die Anschauung gebracht werde.Von selbst ergibt sich aber daraus für den Geschichtsschreiberder preußischen Monarchie die Forderung, seit der Regie-rungszcit des großen Churfürsten die Begebenheiten aus-führlicher darzustellen, als diejenigen Ereignisse, welchevor diesem Zeitpunkte liegen, mit welchem die eigentlichepolitische Einheit Preußens i mInncr n, und die höhere poli-tische Bedeutsamkeit desselben nach außen, so wie sein Ein-tritt in die Reihe der europäischen Machte begann.
Mein Zweck ist erfüllt, wenn es mir gelungen ist, — soweit dies einem Individuum erreichbar bleibt, — diesen prag-matischen Zusammenhang des innern und äußern politischenLebens ausgemittelt, und denselben, besonders in den lieber-sichten und Resultaten über jeden einzelnen Zeitraum,in einer lebendigen Sprache (gehalten in der MittlernSchreibart des Styls ) dargestcllt zu haben. Dann würdemeine Schrift wenigstens so lange eine Lücke in der Special,geschichte Tcutschlands ausfüllcn, bis uns Rühs, oderandere geistvolle Geschichtsschreiber innerhalb der preußischenMonarchie, etwas Vollendeteres geben, als in diesem Ver-suche möglich war. Sehr willkommen werden mir die Ur-