23
„zwischen Oestreich und Prcusscn legen müsse;„daß die Polen den Platt gewiß annehmen„wüsten und würden, wenn er ihnen von allen„Mächten angcrathen und angetragen würde,„da sie dadurch, und durch die von Preussen„zugleich angetragene Verminderung des Zolles„von Fordon von 12 auf 4 ProCcnt, welche„jährlich 200,000 ReichSTHaler betrage, ein acht-faches Acquivalcnt an Land und Einkünften„für die ihnen nicht einen ReichsThalcr cinbrin.„gendcn Städte Danzig und Thorn erhielten;„die Türken wüsten auch und würden zufrie,„den seyn, daß der König ihnen auf seine Ko.„sten und Gefahr einen fo guten Frieden für ein„so geringes Opfer, wodurch ihr Aüiirtcr ver-„stärkt würde, vcrschafte, und der Pforte, mit„seinen Alliirten, ihre ewige Existenz in Europa„versicherte." Ich fügte hinzu, „daß, wenn„der König auch Oestreich zu dem schimpfli-„chen yuo zwänge, er doch Rußland,„wegen der Entlegenheit, nicht dazu zwingen„könnte, ohne sich in die gröste Gefahr zu stürzen."
„Alle diese Vorstellungen aber waren vergeh,lich; man sczte mir keine Gründe entgegen, son-dern Vorwürfe von übertriebenem Enthu-siasmus und Ungehorsam gegen denThron.