eine neue Art von FrldBan, künstlichen Wiesenlind VichZucht ein; keines Zolles Erde, ja nichteinmal die FcldSteine und die Bau>',rWur;eln,blieben hier nnbennzt, so daß dis bis zum Jahr175z nur unbeträchtliche Gut nun für eines derwichtigsten in der Mark gilt. Seitdem trugHertzberg keine andern seiduen Kleider mehr,als wozu Er selbst auf seinem Gute die Seide ge-zogen harte; er gewann deren jährlich bis an 50Pfund. Er ließ damit die Zimmer seines Land-Hauses zu Britz meublircu, wo er von de»Sorgen und dem Geräusche der groscn Welt-Händel ausruhte. Alles athmete hier seine Thä-ligkeit und Ordnung; alles trug das Geprägeseines Geistes und Charakters, bis auf die Sti-kereien seiner Tapeten von sclbstgcwonnencr Seideund die Gcmählde in seiner Bibliothek. Dortsah man den Chinesischen Monarchen mit seinenMandarinen, wie sie den Pflug führen, unddie Gemahlin desselben mit ihren HofDamcn,wie sie MaillbeerBlätter pflüken, um die Nationzum Mer-und SeidenVau aufzumuntern; hiereinen Curius, der in einer VauerHütte roheRüben bratet, und die Gesandten der Samniterabweißt, die ihm Geschenke bringen und um Frie-den bitten; weiter hin einen Cincinnatns, dervom Pfluge hinweg von den Lictvren wieder zurDiktatur und zum Kriege gerufen wird.
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Ewald Friedrich Graf von Hertzberg : mit Ausz. aus seiner Correspondenz, die neuesten Welt-Händel betreffend
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