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Ewald Friedrich Graf von Hertzberg : mit Ausz. aus seiner Correspondenz, die neuesten Welt-Händel betreffend
Entstehung
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wölkten sich die Aussichten für Friedrichen;und im zweiten, vom Jahre 1757, traten auchnoch Rußland, Frankreich, Schweden und dergrößte Thcil des teutschen Reichs gegen ihn inWaffen.

Hertzberg bemerkte aus de» Anstalten zudiesem Feldzuge, daß der König Preußen undWestfalen verlassen, und seine ganze Macht zwi-schen der Weichsel und Elbe zusammenziehen woll-te, um sie ganz gegen Ocstrcich zu gebrauchen.Er schrieb einen anonymen Brief an ihn, mitdem Feuer eines Patrioten, den die über demVaterland schwebende Gefahr begeisterte. Er zeig-te ihm alle Nachtheile seines Planes; er riethihm, statt jene beiden Lander preiszugeben, lie-ber das Aenfferste zu thu» , um seine Armee mit40,000 Mann zu verstärken, wodurch er sowohlden Franzosen am Rheine, als den Russen inPrcussen, die Stirne würde bieten können. DerKönig befolgte diesen Rath nur zur Halste; ervermehrte seine Armee mit 20,000 Rekruten, dieer aus seinem Lande anshob; aber Preußen undWestfalen überließ er ihrem Schiksal.- Die Fol-ge davon war, daß er beide Lander verlor, stattdaß,^we»n er die TruppenVcrmcbning dazu an-gewandt hatte, die Armee des FeldMarschallsLehwald in Preußen und die allürte Armee am