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(i 755 )- "ach dem Tode des ersten StaatsSecre-tärs Vockerodt, vermehrte er seinen Gehalt ,und befahl zugleich, daß er von nun an den ge-wöhnlichen Conferenzen des Departements deeguswartigen Angelegenheiten beiwohnen sollte,welches damals die beiden Minister, Grafen Po-dewils und Finken stein, dirigirten.
Hier beginnt die zweite, glänzende Epocheseines Lebens. Von nun an erscheint er als mit-handelnde Person auf der grosen Schaubühne;alsStuatsMa » n, der mit tiefem Vlike die Ver-hältnisse Europens umfaßte, und zugleich alsDersasserv 0 nStaatsSchriften, die durchihre Klarheit, Würde und Energie m diesem Fa-che noch lange unerreichte Muster scyn werden.
Die Zeit des grvstcn Ruhmes lind der gr'ostcnGefahren der prcussischen Monarchie war auchdie, wo seine Einwirkung in dieselbe immer bedeu-tender ward, Europa lag seit 1748 im Schoostdes Friedens: aber im Dunkel der Kabinette brü-teten Mistrauen und Eifersucht; der Hast derMächte war mehr ermüdet als gesättigt. Durcheinen Zufall, und durch die Verrätherei einessächsischen Secrctärs hatte König Friedrich IIim Jahr 175z die Enrdekung gemacht, daß dieHofe von Wien, Petersburg und Dresden, un-mittelbar nach dem Dresdner Frieden (174b) ein