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Ewald Friedrich Graf von Hertzberg : mit Ausz. aus seiner Correspondenz, die neuesten Welt-Händel betreffend
Entstehung
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ten zu arbeiten, und ihn nicht blos zum Rangsseines ersten StaatsDicners, sondern selbst auchseines Freundes erhob. Mit gleichem Fleise stu-dirte er die Geschichte, dis beste Lehrbuch fürden Menschen in allen Standen. Jmi/tenJah-re seines Alters schrieb er eine noch izt geschäzte kri-tische Geschichte der bstreichischen Kai-ser von dem grosen ZwischenNeiche andis ans Karl'n IV.

Bald darauf (1742) gierig er nach Halle,,welches damals die berühmten Namen eines Wolf,von Ludewig, Bbhmer und Schmaust,zur ersten Universität in Teutschland mach-ten. Eine Abhandlung über das Brandenbnr-gische StaatsRecht zog izt (1745) zuerstdie Aufmerksamkeit des Berliner Ministeriums aufihn. Es war herkömmlich, daß alle Aufsaze überGegenstände, welche den Staat oder das regie-rende Hans betrafen, zuerst an die CahinetsMi-riister, d. i. an das Departement der auswärti-gen Angelegenheiten, zur Durchsicht eingcschikt wer-den musten. Hertzberg's Abhandlung fandgrosen Beifall; man hatte Muhe zu glauben, daßsie das Werk eines jungen Studircnden wäre^Jndeß trug man doch Bedenke», deren Druk zngestatten: man rieth ihm an, sich einen andernStoff zu wählen» Er thac es; und in wenigen