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dient, und mit in den Schlachten von Hbchstedt,Calcinato und Turin gefochtcn. Er war dann(1706) in das Regiment des Generals Schu-len bürg eingetreten, welches Victor Ama-deus II, Herzog von Savoyen, und bald dar-auf erster König von Sardinien, gerade da-mals errichtete. Im Jahre 1724 hatte er, alsMajor, die sardiiiischen Dienste verlassen, undlebte seitdem auf seinen Gütern in Pommern,wo er sich mit Elisabeth Christine vonKettwig vermahlte. Die erste Frucht aus-die-ser Ehe war der gross Mann, dessen Leben wirhier erzählen wollen.
Bekanntlich war Tapferkeit von jeher ei-ne NationalTngend der P 0 m m ern. Sie wa-ren cs, die in der altern Welt vorzüglich miedenungeheuren Koloß des römischen Reichs stürzenhalfen, und wieder germanische Kraft und Frei-heit in die durch langen Despotism ausgeartetesüdeuropäischc Welt brachten. Von diesem rau-hen, aber cnergievollcn Volke waren die meistenDfsizicre, die sich in Friedrichs Schlachtenauszeichncten. Der Bauer muß hier Kriegerssyn , und der Edelmann will nichts anders ssyn.Friedrich selbst hielt den SvIdatcnStandfür den unter allen, welcher der RuhmBegier,-cm Sporn grossr Seelen, am meisten schmeichle;