i; .Ab. V. d. durch beschleunig.Kräfte bew.Aender. rc. 2 2 r
Theile den Massen proportional unter diese aus, sonderndie Theile ^ und ^ ^ sind den Producten M und
^proportional. Dieses rührt, wie aus §. 24;. er-hellt, daher, weil die in der Entfernung — a.-gevraei-ceKraft — thcilö schon, vemiöge der Gleichheit derstatischen Momente, starker wirkt uns die dem Eentronähere Masse und theilö auch diese einer minderen wahrenGeschwindigkeit bedarf, um eben die Winkelgeschwindig-keit zu erhalten, die der entferntem Masse ertheilt wird.Wegen dieser doppelten Einwirkung des großem oder klei-nern Abstandes vom Centro thcilr sich die Kraft so aus,wie es das Verhälcniß des Produktes aus iVI in zu demProducts aus in fordert.
§. 246. Erklärung. Unter dem Momenteder Trägheit einer Masse versteht man diesesProduct der Masse in das Quadrat ihres Abstandes vomDrehungepuncte.
§. 247. Es kann von einem Momente der Trägheitnur bei Drehungsbewegung um eine Axe die Rede ftin,indem nur bei der Umdrehung, jede Masse nicht im Ver-hältnisse der Masse allein, der bewegenden Kraft wider-steht, sondern im Verhältnisse ihres Momentes der Träg,heit. Um ganz strenge zu reden (da ein Product aus derMasse in das Quadrat des Abstandes ein unpassenderAusdruck ist), verhält sich dieses Moment der Trägheitmehrerer in Drehungsbewcgung zu sehender Massen di-rect wie die Massen und direct wie die Quadrate dex Ab-stände von der Axe der Umdrehung.
§. 248. Lehrsaß. Ein fester Körper, den wirbloß in den Punkten M, lVft, IVl" als nur Massen— lVl, — M', — M" belastet ansehen, werde in einemPuncte von einer bewegenden Kraft ^ zur Bewe-gung um die festgchalkene Axe angetrieben (Hig 7;.).Die Richtung der Kraft sei senkrecht gegen das vo» y aufdie Axe gezogne Perpendikel und in einer aus dieAxe senkrechten Ebne, dann wird jede der fest verbünde-