i8o II. Thl. Die Gesetze der Bewegung fester Körper.
und der vorangehende hat an Geschwindigkeit gewonnen,
-j- Mn N (v — u)
n.
X
n
M -s- '
der nachfolgende hat an Geschwindigkeit verlohrenI>lv -s- Mu M (v u)
" M-s-N '
Da aber nun die Körper wegen ihrer Elasticität gegen ein-ander zu drücken fortfahren, und, als vollkommenelastisch, mit eben der Gewalt ihre Gestalt wieder anzu-nehmen streben, welche nöthig war, diese Gestalt zu än-dern: so findet der Kraft-Aufwand, welcher dem nach-folgenden die Geschwindigkeit --- v — x raubte, undwelcher dem vorangehenden die Geschwindigkeit x — uertheilte, zum zweiten Male Stack; und der vorange-hende erhält also die doppelte Vermehrung seiner Ge-schwindigkeit, und diese wird
, 2d§ (v — u) u(lvl — lv) -s- 2lVv--- 7 -- u -1 " M -s-"n '
statt daß der nachfolgende die doppelte Verminderung sei-ner Geschwindigkeit leidet, und daher nur die Geschw.
2M (v — u) V (lV — M) -s- 2lVIu
behält.
M -s-
M -s- l^
Anme rkung. Da es wohl keine vollkommen elastische Körper
giebt, so müßte man bei Versuchen zf — u -j- ^
setzen und für ä eine zwischen i und 2 fallende Zahl »ehrmen, die nach Verschiedenheit der angewandten Körperverschieden auSfallcn würde, desto weniger von r verrschieden, je geringer die Elastiritat ist.
§. 214. Begegnen die Körper einander, so ist unegativ, und dann ist also des Körpers M Geschwindig-
^ . - u (M-l>s) -s- 2^v
kelt nach dem Stoße — ^ -'
des Körpers N Geschwindigkeit nach dem Stoßev — M) — 2lVI>.i.