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2 (1818)
Entstehung
Seite
177
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i z.Ab. V. centralen Stoße d. Körper an einander. 177

diesem Falle für die eine Kugel doppelt so groß, als derGewinn für die andre Kugel sein wird, da in jedem ein«zelnen Zeicmomeitte eine doppelt so große Aenderung derGeschwindigkeit bei der euren als bei der andern vor-geht. . . , . .

Aus ähnliche Weise laßt sich bei jeder Verschiedenheitder Massen bestimmen, wie sich die Verminderung derGeschwindigkeit des einen Körpers zur Vermehrungder Geschwindigkeit des andern während jedes Zeittheil-chens und folglich während der ganzen Zeit des Stoßesverhält.

H. 209. Erklärung. Körper heißen unela-sti sch, wenn sie so, wie wir es eben gesehen haben, einekleine Zusammendrückung zulasten, ohne ein Bestreben,ihre vorige Gestalt wieder anzunehmen, zu zeigen. E la-st r sch e Körper dagegen erlauben zwar auch eine Zusam-mendrückung, streben aber, ihre vorige Gestalt wiederanzunehmen, und dieses, wofern sie vollkommenelastisch sind, mit eben der Gewalt, mit welcher siezusammengepreßt wurden.

H. 210. Bemerkung. Wenn die beiden Kugeln,welche nach derselben Richtung mit ungleicher Geschwin-digkeit fortgehen, unelastisch sind: so ist die Wirkung desStoßes vorbei, wenn die nachfolgende sich mit eben derGeschwindigkeit, wie die vorangehende, fortbewegt; undder Eindruck, den beide Kugeln dann in einander ge-macht, die Aenderung der Form , welche die eine in derandern bewirkt hat, bleibt in der Folge genau so, wie siein dem Augenblicke war. So ist nicht bei elastischenKugeln, die wir hier als vollkommen elastischansehen wollen. Auch diese drücken auf einander und derEindruck, den sie in einander machen, nimmt auch beiihnen so lange zu, bis sie gleiche Geschwindigkeiten er-langt haben; aber sie gehen dann nicht mrt dieser Ge-schwindigkeit ohne weitere Aenderung derselben fort, son-dern, indem beide ihre vorige Gestalt wieder anzunehmenstreben, und zwar mit eben der Kraft, die zu ihrer Zu-II. The»- M