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2 (1818)
Entstehung
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164
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L64 H-Thl. Die Gesetze der Bewegung fester Körper.

keit für die zweite Secunde berechnet. Mit der Richtungeil parallel zieht man VI, berechnet aber nun, wie weitder durch den Widerstand verzögerte Körper auf VI inl Sec. gelangen würde, wenn die Schwere nicht wirkte;stellt OK diesen Weg vor: so fügt man an K. die Verti-kale KI. 6O gleich dem Fallraume in i Secunde undfindet so den Punct K, den der Körper in der zweiten Se-cunde erreicht.

So fährt man fort für die folgenden Secunden, in-- dem man zuerst die Geschwindigkeit berechnet, die demKörper bei gradlinigter Bewegung am Ende der vorigenSecunde noch übrig wäre; diese unter dem Winkel, dendie vorige Richtungölinie mit der Verticale macht, mitder in i Sec. durch die Schwerkraft erlangten Geschwin-digkeit zu einem Parallelogramm verbindet und so diewahre Geschwindigkeit sucht, die als Anfangsgeschwin-digkeit für diese Secunde gilt. Mit der Richtung dieserAnfangsgeschwindigkeit parallel zieht man eine durch denin der vorigen Secunde erreichten Endpunct gehende Linie,und trägt auf ihr den Weg auf, den der Körper wirklichdurchlaufen würde, wenn die Schwere nicht auf ihn wirk-te; dann aber zieht man durch den so bestimmten End-punct eine Verticallinie, und, indem man auf ihr denFallraum in i Sec. herabwärtS aufträgt, erhält man denPunct, welchen der Körper am Ende dieser Secundewirklich erreicht.

,Z. 201. Beispiel. Die Anfangsgeschwindigkeitsei -- zooo Fuß, der Neigungswinkel der anfänglichenRichtung gegen den Horizont 20 Grade, der Exponentdes Widerstandes 400 Fuß; dann ergiebt sich folgen-des, wenn e allemal die Geschwindigkeit im Anfängejeder Secunde bedeutet, v die Geschwindigkeit, die beigradlinigter Bewegung ohne Einwirkung der Schwere amEnde derselben Secunde noch übrig bliebe, s der in dieserSecunde ohne Einwirkung der Schwere durchlaufeneWeg, P der Neigungswinkel der Bahn gegen den Hori-zont, so wie er durch die Richtung der anfänglichen Ge-