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2 (1818)
Entstehung
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106
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106 II. Thl. Die Gesetze der Bewegung fester Körper.

der ihn bis nach I? in einem Zcittheilchen treiben würde,wenn nicht seine schon erlangte Geschwindigkeit ihn fort-risse. Vermöge der gleichzeitigen Einwirkung der schonerlangten Geschwindigkeit und der anziehenden Kraft durch-lauft also der Körper die Diagonale KL eines Parallelo-gramms, dessen Seiten KO, KL sind. Der RaumKLL, welchen hier der Radius Vector beschreibt, isteben sogroß als der KLO, welchen ec beschrieben hatte,wenn keine anziehende Kraft den Körper von seiner Rich-tung abgelenkc hakte; denn die Dreiecke KLO, KLL ha-ben einerlei Grundlinie KL und ihre Spitzen liegen ineinerlei zu KL parallel gezognen Linie OL.

Im zweiten Zcittheilchen würde der Körper auf derVerlängerung von KL nach 6 fortgehen, und einen WegL6 — KL durchlaufen, wenn nicht die anziehende Kraftabermals auf den Körper wirkte. Errheilr sie ihm alsohier einen Stoß, der ihn durch LI in einem Zeitcheilchentriebe, wenn er keine Geschwindigkeit gehübt hatte: sodurchlauft er die Diagonale LO des ParallelogrammsLLOI, und es ist wieder der vom Radius Vector beschrie-bene Flächenraum LLO — LLü, aber zugleich L66— KLL, weil diese Dreiecke gleiche Grundlinien L6KL und in L zusammcnfallende Spitzen haben. Derim zweite» Zeitcheilchen vom Radius Vector beschriebeneRaum ist also eben so groß als der im ersten Zeitcheilchen.Und so läßt sich ferner zeigen, daß im dritten Zeitcheilchender Körper auf der verlängerten LO nach K, wo OK^ LO, gelangen würde, wenn nicht die anziehende Kraftihn in eben der Zeit durch OL führte, daß er also dieDiagonale OM durchlaufen wird, und daß dann dervom Radius Vector beschriebene Flachenraum OLMOLK — LLO — KLL auch in diesem Zcittheilcheneben so groß ist, als in jedem der vorigen.

Da diese Betrachtungen ganz dieselben bleiben, wennman die Zeitcheilchen auch noch so sehr verkleinert: so giltoffenbar auch bei der stetigen Einwirkung der Centralkrast