z.Abschn. Von den beschleunigenden Kräften, rc. 15
des Körpers proportionale, Einwirkung der Schwere, isthier die bewegende Kraft: aber da sie verwandt wird,um alle körperlichen Theilchen in Bewegung zu setzen, sokömmt auf jedes zur Beschleunigung seiner Bewegungnur ein der Maste umgekehrt proportionaler Theil.
Im Allgemeinen heißt also bewegende Kraft diegesammte Gewalt, mit welcher der ganze Körper zur Be-wegung angetrieben wird; diese wird als beschleuni-gende Kraft zur Vermehrung der Geschwindigkeitjedes Theilchenö verwandt, und man kann daher, wennman diesen Ausdruck richtig versteht, sagen, man findedie beschleunigende Kraft, wenn man die bewegendeKraft durch die in Bewegung gesetzte Masse dividirt.
§. 28. Wir können offenbar die bewegenden Kräfte,wie Zahlen, mit einander vergleichen, und folglich aucheine bestimmte bewegende Kraft als Einheit bei der Ab-messung der übrigen zum Grunde legen. Diese als ein-wirkend gedacht, auf eine als Einheit angenommeneMasse gäbe uns also dis Einheit der, beschleunigendemKräfte. Wirkt eben jene bewegende Kraft — i auf eineMasse — 2, so bringt sie in Beziehung auf jedes Theil,chen nur die beschleunigende Kraft — hervor, eine be,schleunigende Kraft, die jedem Theilchen in derselben Zeihnur eine halb so große Geschwindigkeit erkheilt. Und soläßt es sich nun leicht übersehen, warum wir die beschleu-x
rügende Kraft — ^ setzen, wenn k die bewegende Kraftund lVl die bewegte Masse ist.
Bei der Einwirkung der Schwerkraft ist ? allemal
x
der Masse proportional, und folglich der Quotient,^
immer gleich. Wir pflegen ihn hier --- 1 zu setzen, unddie Schwere als Einheit zu Vergleichung andrer belchleu-rügender Kräfte zu gebrauchen. Bei andern Kräften, dieso wie hie Schwerkraft auf alle körperliche Theilchen zu