l 5c> Sechs und vierzigsterDricf
dann zu einem westlich vom Zenith liegendenPunkte übergeht, und so weiter. Ganz eben sogeht es dem Astronomen, wenn er sein Fernrohrwahrend eines ganzen Umlaufes der Erde nacheinem Sterne richtet, der genau im Pole derEkliptik steht oder senkrecht über der Ebne derErdbahn. Ist dieser Stern so entfernt, daß voneiner merklichen Parallaxe keine Rede seyn kann:so kommen seine Strahlen, wo sich auch die Erdein ihrer Bahn befinden mag, immer senkrecht aufdie Erdbahn zu uns herab; und er würde unsfolglich auf einer ruhenden Erde grade als senk-recht über der Ekliptik, das heißt, als von allenPunkten der am Himmel gezeichneten Ekliptikgleich entfernt erscheinen. Da aber die Erde sichbewegt, so müssen wir unser Fernrohr vorwärtsneigen und der Stern scheint uns daher einwenig gegen den Widder herabgerückt, wennunsre Bewegung gegen den Widder zu geht; erscheint uns ein wenig gegen den Krebs herabgerückt, wenn wir uns gegen den Krebs hinbewegen; und so sehen wir ihn wahrend einesganzen Jahres einen Kreis um den Pol derEkliptik durchlaufen. Die Bewegung des Sternesauf diesem Kreise hat einige Aehnlichkeit mit der,