Druckschrift 
4 (1816)
Entstehung
Seite
146
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146 Sechs und vierzigster Brief.

den Regen geschützt ist, so lange das Schiff miteben der Schnelligkeit fortrückt. Würde dasSchiff schneller fortbewegt, so wäre die Breite! 6 des trocknen Raumes größer und im ent»gegengesetzten Falle kleiner, so daß die Richtungder Linie k <ü von dem Verhältnisse der Geschwirr»digkeit des Schiffes zur Geschwindigkeit derRegentropfen abhängt.

Man könnte fragen, in welcher Richtungmuß ich auf diesem Schiffe ein langes Rohr auf»stellen, damit der herabfallende Tropfen, dessenBewegung hier immer als gleichförmig angesehenwird, immerfort in der Mitte oder in der Axedes Rohres bleibe und so den Boden des Schis»fes erreiche, ohne die Wände der Röhre zu be»netzen? Es ist klar, daß das Rohr in derRichtung 6 muß ausgestellt werden; dennnun fallt bei k ein Tropfen ein, und währenddieser bis n herabgesunken ist, hat das Rohrdie Stellung eno erreicht, so daß der Tropfensich noch in der Axe des Rohrs befindet; nachr Sekunden ist der Tropfen in p angclangt undbefindet sich noch in der Axe des Rohrs, undnach 3 Sekunden treffen der Tropfen und dasEnde des Rohrs zugleich in i ein, wo also der