Druckschrift 
4 (1816)
Entstehung
Seite
116
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Vier und vierzigster Brief.

Obgleich ich Ihnen schon ehemals kurz erklärthabe, wie man zu der Ueberzeugung, daß dieFixsterne so sehr entfernt sind, gelangt ist, sohalte ich es doch nicht für überflüssig, noch einsmal auf diesen Gegenstand zurück zu kommen, umdeutlicher zu zeigen, wie die scheinbare Bewe-gung der Sterne, die aus einer Parallaxe ent-stehen würde, sich von den kleinen Aenderungenunterscheidet, welche wir wirklich in der Stel-lung der Sterne bemerken.

Die Versuche, die Parallaxe eines Sterneszu bestimmen, lassen sich auf zweierlei Art an-stellen. Wir wollen uns zuerst denken, nahe beieinem überaus weit entfernten Sterne stehe amHimmel ein viel näherer: so ist es offenbar, daßjener so gut wie gar keine Parallaxe, dieser abereine erheblichere Parallaxe haben wird. Es istam bequemsten, wenn wir voraussetzen, dieseSterne erscheinen uns nahe bei dem Pole derEkliptik, oder stehen in einer durch die Sonneauf die Ebne der Erdbahn senkrecht gezogenenLinie, also ohngefähr in der Linie 8.4 (Ftg. 13 ),wenn 3 die Sonne, LLOL die Erdbahn vor-