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1 (1817)
Entstehung
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Die Gesetze des Gleichgewichts flüssigerKörper.

Erster Abschnitt.

Vom Gleichgewichte flüssiger Körper, dieder Schwere nicht unterworfensind-

§. i. Erklärung. Flüssige Körper habeneinen so schwachen Zusammenhang ihrer Theile, daßLiese durch sehr geringe Kräfte getrennt oder in eine an-dre Lage gebracht werden können.

§.2. Erfahrun g. Wenn ein flüssiger Körper,der der Schwere nicht unterworfen ist, bei dem Druckeeiner auf ihn wirkenden Kraft im Gleichgewichte bleibt:so verbreitet sich jener Druck durch die ganze Massegleichförmig, und jedes Theilchen leidet einen gleichenDruck.

§. z. Erläuterung. Da ein Druck, den wiruns auf einen flüssigen Körper wirkend denken, die Ge-stalt dieses Körpers zu ändern strebt, so stellen wir unsden Körper am besten, als in ein Gefäß eingeschlosscnvor. Es sei ^ 80 O (Fig. ioo.) dieses Gefäß, in dessenMündung sich ein genau schließender Kolben be-finde , den eine Kraft nach der Richtung HO gegen denflüssigen Körper drängt, welcher den ganzen inncrnRaum des Gefäßes bis an Im ausfüllt. Bleibt nun beidiesem Drucke alles in Ruhe, so verbreitet sich der Druck