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1 (1817)
Entstehung
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128
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128 I.THl. Die Gesetze des Gleichgewichts fester Körper.

-tz Also ist zur Drehung der Welle eine immergleiche Kraft erforderlich, weil das vertical herabdrük-kende Gewicht O immer unveränderlich bleibt. Dieangegebne Gestalt der Daumen ist also die zweckmärßigste.

§. 226. Die eben gefundene krumme Linie heißt dieaus Abwickelung des Kreises entstandene, oder die Evol-vente des Kreises. Stellt man sich nämlich vor, umden Kreis AOL (Fig. 82.) sei vön A gegen OL zu einFaden gewickelt, der irgendwo, zum Beispiel bei L, be-festiget sei: so wird, wenn man ihn in A faßt, undwahrend der Abwickelung immer grade ausgedehnt er-hält, sein Ende A die Curve Abb" durchlaufen. Derabgewickelte Vogen des Kreises, zum Beispiel AI wirdgleichsam grade ausgedehnt in die bei 1 berührende Tan-gente b"1, also 1b" AI. Aber grade eben so war unsreCurve bestimmt, daß die in A berührende TangenteAll AM war, oder allgemein auf der am einen End-punkte A des Bogens AM gezogenen Tangente die Ent-fernung All der Länge des Vogens gleich aufgetragenward, und es ist folglich jeder Punct der Evolvente AMI/eben so bestimmt, wie jeder Punce im Umfang des Dau-mens.

Da 1 K gleichsam als Radius dient, um mit densel-ben ein kleines Stück der Curve bei b zu beschreiben: soist die Tangente 1b" des Kreises üuf die Curve in b" senk-recht, und wie daraus erhellt, AO bei II auf des Dau-mens Umriß senkrecht, und folglich IO eine Berührungs-Linie des Daumens, so daß die Hcbelatte in allen ihrenStellungen den Daumen tangirt.

§. 227. Eine Gleichung für unsre Curve ist leichtzu finden. Es sei A6M ch, Ae r, also der Bo-gen r. L, wenn man in Theilen des Halbmessers

. ausdrückte oderwenn G in Graden qeae-ben ist. Eben so groß ist AO. Der Winkel ASl-i ist