Druckschrift 
1 (1817)
Entstehung
Seite
111
Einzelbild herunterladen
 

ro.Ab. V.Rade an d.Welle, d. Rolle u.d. Flaschen;. m

Wagen auf horizontalem Boden OR soll fortgezogen wer-den, und wo auch die fortziehende Kraft nach horizonta-ler Richtung LL wirkt: so sind die Hauptumstände derBewegung folgende. Die Axe LH ist mit einer Last

beschwert; die vertierst niederwärts nach LO ihrenDruck ausübt; die horizontal wirkende Kraft ^ I?würde die ganz vom horizontalen Boden getragene Lastohne Schwierigkeit fortziehen, wenn keine Reibung dawäre; sie würde bloß eine einfache der Last proportionaleReibung zu überwältigen haben, wenn das Rad an derAxe fest befestigt wäre; dann würde die zum Fortzichenerforderliche Kraft k(O-s-k) sein, wenn außer dergesammten Belast: ng der Axe noch das Gewicht kdes Rades in Rechnung gebracht wird. Man machtaber nun das Rad um die Axe beweglich, weil die Rei-bung des Rades am Boden viel leichter beim Wälzen desRades als beim Fortschleifen überwunden wird.

Wegen der zwei auf die Axe wirkenden Kräftenach LO, und ? nach LL wird die Axe nach derRichtung 86 der Mittelkraft, gegen die innere Höhlungoder die Nabe 66 des Rades gedrängt, und indem dasRad wegen des Widerstandes bei O anfangen will sichfortzuwälzen, leidet es bei 6 eine Reibung an der Axe.Die nach 86 wirkende Mittelkraft ist bei unfern Vor-aussetzungen z/(82-j-(Z2) (nach §. 52.), die Rei-bung, welche einen immer gleichen Theil des Druckes be-trägt, sei ch « und ihr Moment wird,

da die Drehung um den Mittelpunct des Rades ge-schieht . ch . wenn ^.6

ist. Des Rades Halbmesser sei §, so wird eine Kraft

^ <P > am Umfange des Rades in O

wirkend, der Drehung mit eben der Gewalt widerstehen,wie jene Reibung bei 6, und wir können uns daher dieseKraft statt der Reibung bei 6 jetzt bei O angebracht den-ken, wo nun die Reibung am Boden, die (t^l-s-8)

heißen mag, sich mit ihr vereiniget, k muß hier als