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1 (1817)
Entstehung
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86
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86 I. Theil. Die Gesetze des Gleichgewichts fester Körper.

in ^ gar nicht beschwerten Hebel in Ruhe zu erhalten,so werden die Entfernungen OX der Last 0 propor-tional.

Anmerkung. Von vortheilhaft eingerichteten Schnellwargen giebt Arzberger Nachricht in Gilberts AnnarIc» d. Physik. Iahrg. 1814. 46. Vd. S. 294.

Achter Abschnitt.

Von der Reibung und dem Widerstandedurch die Steifheit der Seile.

§. 16z. Erfahrung. Alle Körper leiden, wenn siean der Oberfläche eines festen Körpers fortgezogen wer-den, einen Widerstand, welcher in der Rauhheit derOberfläche seinen Grund hat. Dieser Widerstand heißtdie Reibung, Friction.

§. 164. Aufgabe. Durch Versuche die Größedes Widerstandes zu bestimmen, welchen die Reibung derBewegung entgegensetzt.

Auflösung. Man legt den Körper (Fig. 60.) aufeine horizontale Ebne, und sucht die mit der Ebne pa-rallele Kraft, welche nur kaum hinreicht, um ihn in Be-wegung zu fetzen. Da die Schwere des Körpers von derhorizontalen Ebne ganz getragen wird, so hat die nachhorizontaler Richtung wirkende Kraft nichts als die Rei-bung zu überwinden, und dient daher zu Abmessung der-selben.

Man bedient sich, um diese horizontale Kraft genauzu bestimmen, am bequemsten eines iin Schwerpuncte 6des Körpers befestigten Fadens, der über eine um denMittelpunct bewegliche Rolle L geht, und bei k das er-forderliche Gewicht trägt.