Druckschrift 
1 (1817)
Entstehung
Seite
43
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z.Abschn. Vom Gleichgw. der Kräfte am Hebel:c. 4z

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fernung ^6 vom Ruhepuncte im Gleichgewichte, wenn

sie senkrecht auf den Hebel, parallel unter sich und nach

entgegengesetzten Richtungen wirken. Es gilt also auch

hier folgender

Lehrsatz. Das Gleichgewicht findet auch beim ein-armigen Hebel statt, wenn die Kräfte sich umgekehrt,wie die Entfernungen vom Ruhepuncte verhalten, undkann im entgegengesetzten Falle nicht statt finden.

§. 88. Die Proportion, daß die Kräfte sich umgekehrtwie die Entfernungen vom Ruhepuncte verhalten müssen;also, wenn ich (Fig. 29.) die an 8 wirkende Kraft ^die an 6 wirkende s) nenne, ?: : ^.8 sein

muß, führt zu der Gleichheit der Producte? . ^8 (Z . ä.6,

wo wir uns statt der Linien und Kräfte unbenannte Zah-len denken müssen.

§. 89. Erklärung. Man nennt dieses richtigverstandene Product einer jeden senkrecht auf den Hebelwirkenden Kraft in ihre Entfernung vom Ruhepunctedas Moment der Kraft.

§. 9O. Nach dem strengen analytischen Begriffe vonpositiven und negativen Größen sollten wir hier diejeni-gen Kräfte positiv nennen, welche nach der einen Rich-tung, und die negativ, welche nach der entgegengesetztenRichtung wirken. Und eben so sollten die von ^ an ge-rechneten Entfernungen nach der einen Seite positiv, nachder andern negativ genannt werden.

Am zweiarmigen Hebel (Fig. zo.) sind also beideKräfte positiv, aber die eine Entfernung ist hier als ne-gativ zu betrachten; bei dem einarmigen Hebel hingegen(Fig. Zl.) ist die an 8 wirkende Kraft? negativ, wenndie an 6 angebrachte Kraft positiv ist, die Entfernun-gen aber liegen beide nach einerley Richtung und sind alsoals positiv anzusehen.