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1 (1817)
Entstehung
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6
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6 I. Thcil. DieGesetze des Gleichgewichts fester Körper.

§. 4. Grundsatz. Wenn auf einenPunck zwei glei-che Kräfte nach Richtungen wirken, welche einander gradeentgegengesetzt sind: so bleibt dieser Punct in Ruhe; dieKräfte erhalten einander im Gleichgewichte.

§. ;. Zwei ungleiche Kräfte nach grade entgegen ge-setzten Richtungen auf denselben Punct wirkend, erhalteneinander nicht im Gleichgewichte; sondern der Punct wirdnach der Richtung der stärkeren Kraft so zur Bewegungangetriebcn, als ob eine Kraft, gleich dem Unterschiedejener Kräfte nach der Richtung der stärkeren angebrachtwäre.

Wirken dagegen zwei oder mehrere Kräfte auf densel-ben Punct nach einerlei Richtung, so ist cs so gut, alsob statt jener Kräfte nur eine, der Summe jener gleich,vorhanden wäre.

§. 6. Obgleich in diesen letzteren Fällen das Gleich-gewicht durch die Kräfte selbst nicht erhalten wird, sowürde doch der Punkt ^, auf welchen die Kräfte wirken,in Ruhe bleiben, wenn er stch gegen einen unverrückba-ren Körper LI) stützte (Fig. i.), der ihn hindert, nachder Richtung der Kräfte fortzugehcn; eben so wirdseine Bewegung gehindert, wenn er fest an einem unver-rückbaren Körper Lb' befestiget ist, welcher (Fig. 2.) ander der Richtung der Kräfte entgegen gesetzten Seitesich befindet.

§.7, Erklärung. Wenn ein unverrückbarer Kör-per sich an derjenigen Seite eines zur Bewegung angctrie-benen Puncteö befindet, wohin die Kräfte den Punct zutreiben streben; so leidet jener Körper einen Druck.Hingegen nennen wir es einen Zug, eine ziehende Kraft,wenn die Kräfte den Punct von einem unverrückbarenWiderstande weg zu reißen oder zu entfernen streben, derstch an der andern Seite, der Richtung der Kräfte ge-genüber, befindet.

§, 8. Im letzkern Falle könnte der Punct oder Kör-per K. auch vermittelst eines Fadens (Fig. z.) anden, WidttstMtze befestiget sein. Alsdann muß der