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1 (1817)
Entstehung
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Einleitung.

Z

thcilchen, deren eines als Einheit angenommen wird.Die Geschwindigkeit ist also dem in einem solchen Zeir-theile durchlaufenen Raume proportional. Wir pflegendeshalb den Raum, welchen der Punct in einem Zeit-theilchen durchläuft, als Maaß der Geschwindig-keit anzusehen.

Anmerkung. Unsre Zeit - Emtheilungen beruhen selbstauf Beobachtung gleichförmiger Bewegungen; den-noch ist es wohl erlaubt, die Zeit--Emtheilung alsvorausgegcben anzusehen.

§. n. Diese Bestimmung der Geschwindigkeit läßtsich nur bei gleichförmiger Bewegung mit Leichtigkeit aus-führen. Bei ungleichförmiger Bewegung, wo die Ge-schwindigkeit sich nach dem Gesetze der Stetigkeit ändert,darf man, selbst während des kürzesten Zeittheilchens dieBewegung nicht als gleichförmig ansehen, und die Ge-schwindigkeit nicht aus unmittelbarer Vergleichung desdurchlaufenen Weges mit der verflossenen Zeit beurtheilen.

Dennoch können wir uns Ln der Vorstellung die inirgend einem Momente statt findende Geschwindigkeit den-ken, als bestimmt durch den Raum, welchen der be-wegte Punct während der Zeit-Einheit durchlaufen wür-de, wenn von diesem Momente an die Beschleunigung oderVerzögerung der Bewegung völlig aufhörte.

§. i2. Grundsatz. Jeder körperliche Punct behar-ret in dem Zustande von Bewegung oder Ruhe, in wel-chem er sich befindet, so lange, als nicht irgend eine Ur-sache eine Aenderung hierin hervorbringt.

§. iz. Ein ruhender Punct wird also nicht anfangen,sich zu bewegen, wenn nicht eine, dieses bewirkende Ur-sache vorhanden ist. Eben so wird ein mit bestimmterGeschwindigkeit nach bestimmter Richtung forkgehenderPunct mit unveränderter Geschwindigkeit und nach der-

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