IV
Vorrede.
ben sein mögeit, so haben sie dennoch das Vor-mtheil derer gegen sich, welche die höhere Ana-lysis als etwas unerlernbar Schweres betrachten,und jedes Buch von sich weisen, welches ohneKenntniß derselben nicht kann gelesen werden.Ueberdas ist es unstreitig ein Bedürfniß dermeisten Lernenden, zuerst eine kurze Uebersicht derHauptsätze einer Wissenschaft in systematischer undgründlicher Entwickelung vor Äugen zu haben,ehe sie es wagen können, sich mit einem aus-führlichen, ganz ins Einzelne gehenden Buchebekannt zu machen. Zu einer solchen Vorberei-tung besitzen wir freilich Bücher genug; aber ichmüßte mich sehr irren, wenn man nicht ihnenfast ohne Ausnahme den Vorwurf machen müßte,daß sie zu sehr bloß die leichtesten Satze erklä-ren, und den Leser kaum einer: Blick in diejeni-gen Lehren thun lassen, die ihm doch erst dieWissenschaft lieb machen, und ihm ihren wahrenWerth zeigen können. Hier also einen Schrittweiter zu gehen, -- ein Buch zu liefern, dasdem Anfänger durchaus verständlich, gründlichund dennoch kurz, ihn auch in die schwierigem